Tourismusverein Naturns
Rathausstraße 1 | 39025 Naturns (BZ) IT
Tel. +39 0473 666 077 | Fax +39 0473 666 369
www.naturns.it |
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Die Naturnser wohnen im Hauptort, in den drei Ortsteilen Tschirland, Tabland und Staben oder an den Hängen der beiden Talseiten, dem Sonnen- und Nörderberg. Die Wiedereröffnung der Vinschger Bahnlinie und die Eröffnung der beiden Umfahrungstunnel Naturns und Staben haben das Ortszentrum vom Durchzugsverkehr entlastet.
Laufend wird weiter an der Verkehrsberuhigung und der Ortsbildgestaltung gearbeitet. Zur Zeit sind rund 97% der Naturnser deutscher Muttersprache, 2,9% gehören der italienischen und 0,04 % der ladinischen Sprachgruppe an.
Die Landwirtschaft und der Tourismus blicken im Ort auf eine lange Tradition zurück. Im Talboden prägt die Obstwirtschaft das Bild, vor allem der Apfelanbau ist hier von Bedeutung. Bis auf eine Meereshöhe von 900 m wird in kleinen Mengen auch Wein angebaut. An den beiden Flanken des Sonnen- und Nörderbergs gibt es auch noch zahlreiche traditionelle Bergbauernhöfe mit Milchwirtschaft.
Dank des milden Klimas gedeihen in den Hausgärten auch Früchte wie Kiwis, Feigen, und an besonders sonnigen Stellen reifen sogar Zitronen. So befindet man sich in Naturns in einem Land zwischen Palmen und Almen, mit einem Blick vom Gletscher bis zur Rebe.
Unweit der Grenze zu Österreich und der Schweiz, und nur 13 km von der Kurstadt Meran entfernt, an der ehemaligen Römerstraße Via Claudia Augusta gelegen, kann der Fremdenverkehr im Ort auf eine lange Geschichte zurückblicken.
Besondere „Berühmtheiten" wie der Extrembergsteiger Reinhold Messner und bereits Ötzi, der Mann aus dem Eis, fühlen und fühlten sich in der Umgebung von Naturns „wie daheim".
Schon lange vor unserer Zeit haben sich die Menschen in Naturns aufgehalten und niedergelassen. Es gibt Siedlungsspuren aus dem Frühmittelalter, der Spätantike, den Zeiten des Römischen Reiches bis hin zur Bronzezeit. Die erste Anwesenheit von Menschen konnte durch Silexfunde am Ortsrand von Naturns auf die Zeit des Mesolithikums zurückgeführt werden. Verschiedene „Zeitzeugen" aus der Vergangenheit des Ortes können auch heute noch besichtigt werden.
Besonders sehenswert sind die St. Prokulus Kirche mit ihren Fresken aus der Zeit ca. 720 - 770 n. Chr., das St. Prokulus Museum und die „Wallburgen" am Sonnenberg, oder das Schloss Juval. Das heutige Naturns, die einstige „Siedlung am Sumpf", entstand in einer von Aulandschaft geprägten Talsohle, welche erst im 20. Jahrhundert gänzlich trockengelegt wurde.
Die rund 315 Sonnentage im Jahr bieten Naturns ideale Voraussetzungen für eine außergewöhliche und vielfältige Vegetation, speziell im großen Naturpark Texelgruppe im Norden, aber auch am bewaldeten Nörderberg im Süden.
Heute erwartet den Naturns-Besucher ein Ort voller Kontraste, eine lebendige Gemeinde mit mondänem Ortskern, zahlreichen Shopping-, Sport- und Freizeitmöglichkeiten, traditionsbewussten Bürgern, kulturellen und geschichtlichen Besonderheiten, allerhand Sehenswertem und einem ganz speziellen alpin-mediterranen Flair. Hier ist im bewegten Alltag auch noch ausreichend Platz für kleine, genussvolle Auszeiten, die dem (Urlaubs)alltag etwas „Dolce Vita einhauchen"...
Herzlich Willkommen bei uns in Naturns!